Zahnbetterkrankungen

Die Mundhöhle ist keimbesiedelt, schließlich ist sie der Beginn des Darmes. Verschiedene Keime leben mit einander in Symbiose, sie sollten im Gleichgewicht zu einander stehen. Unpässlichkeiten und Krankheiten stören dieses natürliche Gleichgewicht und es kommt zur Überwucherung einzelner Keimgruppen.

Medikamenteneinnahme, hormonelle Umstellungen, Ess- und Trinkgewohnheiten, chronischer Stress und besonders das Rauchen beeinflussen die mikrobielle Zusammensetzung. Mit zunehmendem Knochenabbau treten neue, sog. anaerobe Keime auf.

Wir unterscheiden eine Entzündung des Zahnfleisches ( Gingivitis )von der tiefer gehenden Entzündung des knöchernen Zahnhalteapparates ( Parodontitis ). Harte und weiche Beläge stellen den Nährboden für die pathogenen Keime dar und sollten regelmässig entfernt werden.

Taschenbildung mit süßlich fauligem Geruch ist ein untrügliches Zeichen für Entzündung mit Gewebszerfall. Auf die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates folgt die Lockerung und der Verlust der Zähne.