Menschen mit Funktionsstörungen

Im Laufe des Lebens kann es durch Abbau der Zahnhartsubstanz durch Karies, massives Knirschen , zu niedrige minderwertige Füllungen, Zahnverlust, zur Verlagerung der Kiefer und zum Absinken des Bisses kommen. Auch starke Fehlbisse fördern die Entwicklung von Funktionsstörungen. Muskuläre Verspannungen und Erkrankung des Kiefergelenks können die Folge sein. Beim Tragen der Schiene wird das Gelenk entlastet.

Vor einer prothetischen Korrektur muss die korrekte Position der Zahnbögen ermittelt werden.

Dies geschieht mit Hilfe von Schienen, auf denen durch Einschleifprogramme die optimale therapeutische Position erarbeitet wird. Der Patient trägt diese Schienen über mehrere Wochen und erscheint in kurzen Abständen zur Kontrolle.

Nebenbei begleiten Physiotherapie, Massagen, Muskelübungen, Akupunktur, Craniosacralbehandlung und eventuell entzündungshemmende Medikamente und bei seelischer Überlastung durch chronische Schmerzen auch Psychopharmaka die Therapie.

Patienten mit Kiefergelenksfehlstellungen tragen ihre Schiene meist einige Wochen bis Monate bis ein schmerzfreier Zustand erreicht ist. Dann müssen die Kauflächen der Zähne neu auf einander abgestimmt werden. Dies kann prothetisch oder über Einschleifen oder über spezielle Techniken der Kieferorthopädie (siehe Sato – Technik) bewerkstelligt werden.