Angstpatienten » Verhaltenstherapie, REVT

Verhaltenstherapie, REVT

nach Albert ELLIS

Ich besuchte bei Professor für Psychotherapie, Milenko Vlajkov, am Institut für Kognitives Management einen 2 – jährigen Ausbildungslehrgang zur Betreuung von chronischen Schmerzpatienten, aber auch Patienten, die unter höchster Stressbelastung massiv knirschen und pressen und auf diese Weise ihre Zahnsubstanz beschädigen.

Das Prinzip der Rational Emotiven Verhaltenstherapie geht von der Erkenntnis aus, dass der Patient sich durch das „ Vorsagen „ von Gedanken und Worten quasi selbst indoktriniert und somit eine Heilung unmöglich macht. (Er steigert sich in sein Problem hinein.)

Die Verhaltenstherapie steht in der Tradition der Humanistischen Psychologie. Nach ELLIS kann der Mensch durch rationales Denken sein Leben in „ positive Bahnen „ lenken.

Chronische Schmerzen sind deshalb ohne Erkenntnis des Patienten nicht positiv zu beeinflussen. Er benötigt einen rationalen Zugang zu seinem Problem.

Die kognitive Umstrukturierung des gestörten, selbst schädigenden Denkens ist die effektivste Methode, die psychische Störung zu beseitigen. Menschliches Denken und Fühlen beeinflussen sich gegenseitig.

Es ist Hauptziel der REVT das Denken und daraus resultierend auch die Emotionen des Kranken konstruktiv zu verändern.

Der Patient hat Mitverantwortung für seine Störung, er spielt in der Therapie eine wichtige Rolle, weil er die subjektive und bewertende Einstellung zum Schmerz hinterfragen muss.

Es ist Hauptaufgabe des Arztes und Therapeuten den Schmerzpatienten auf einen positiven Weg zu bringen, indem man ihm hilft irrationale, selbstbeschädigende Gedanken zu erkennen, zu hinterfragen und auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Dieser Therapieansatz ist auch für Patienten mit Phobien (Spritzenangst, Zahnarztangst) gültig.

Ich masse mir nicht die Fähigkeiten des langjährig ausgebildeten Therapeuten an, möchte aber versuchen mit einer vertieften Ausbildung meinen Patienten hilfreich zur Seite zu stehen.