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Lutschgewohnheiten

Durch das Lutschen und Saugen an Schnullern, Fingern oder Gegenständen kommt es zu Zahnfehlstellungen und Deformationen des Gaumendachs.

Saugen und Lutschen ist ein natürliches Verhalten von Babys und Kleinkindern. Man macht die Erfahrung, dass Verformungen sich bis zum Zahnwechsel meist wieder auswachsen, wenn spätestens zum 3. Lebensjahr die Lutschgewohnheit beendet wird.

Flaschenkaries kann vermieden werden, indem das Kind nach 12 – 13 Monaten nicht mehr mit der Flasche oder Brust ernährt wird. Man soll dem Kind die Flasche niemals zum Einschlafen überlassen.

Beim Entwöhnen des Lutschens kann eine Mundvorhofplatte behilflich sein. Sie ähnelt etwas einem Schnuller, ein dem Zahnbogen nachempfundener gekrümmter Schild mit einem außen befestigten Ring wird vor die Zähne und hinter die Lippe gelegt. Die Muskulatur um die Mundöffnung wird bei Zug einerseits trainiert, andererseits übt die Platte auf den frontalen Zahnbogen Druck aus.