Praxis Andrea Somweber, Bad Fischau
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Frühkindliche Karies

Milchzähne haben einen dünneren Schmelz als bleibende Zähne und sind deshalb anfälliger gegen Karies und Säureschäden.

Vorher

Nacher

Auch ein für die Eltern kaum sichtbarer Defekt kann bereits zu einem ernsten Problem werden, da der Nervkanal knapp unter der Schmelzoberfläche liegt. Es kommt bald zur bakteriellen Besiedelung und Entzündung des Nervs im Inneren des Zahnes.

Die tägliche Zufuhr von zuckerhaltigen Getränken über viele Stunden führt zur Zerstörung der Zähne, beginnend in der Oberkieferfront gaumenseitig, da der Flüssigkeitsstrom aus dem Flaschenaufsatz zuerst die oberen Schneidezähne umspült. Wenn der Zahnschmelz abzubröseln beginnt, ist es meist zu spät.

Von größter Bedeutung ist die Dauer des Einwirkens von zuckerhaltiger Nahrung über den Tag verteilt. Wenn die Zähne im Speichel baden herrscht ein schützendes, Mineralstoffe enthaltendes Milieu. Der pH-Wert liegt zwischen 6 und 7. Zucker und einfache Kohlehydrate aus weißen Mehlen führen zum Abfall des pH-Wertes des Speichels. Die Zähne werden angegriffen. Der Speichel wird alle 2 Stunden neu gebildet. Isst und trinkt das Kind aber dauernd muss es zur Schädigung der Zähne kommen. Mehrfaches Stillen in der Nacht über lange Zeit fördert das Entstehen von Karies.

Keine Saftflaschen ins Bett! Milchflaschenkaries ist ein hausgemachtes Problem, für das die Eltern die Verantwortung tragen.

Kinder trinken auch Wasser, wenn sie Durst haben.

Wichtig ist das konsequente Vermeiden aller kariogenen und säurehaltigen Getränke!

Wenn Ihr Kind an Milchflaschenkaries leidet zögern Sie nicht, wir helfen gerne.