Erstberatung

Unser erster Kontakt soll dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Es versteht sich von selbst, dass Sie dabei nicht im Behandlungsstuhl sitzen müssen.

Wir nehmen uns Zeit und besprechen an Hand von Röntgenbildern Ihre Situation. Mitgebrachte Aufnahmen sollten nicht älter als ein halbes Jahr sein, anderenfalls fertigen wir gerne neue Bilder an.

Wir klären Sie über funktionelle Zusammenhänge auf und eröffnen Ihnen somit erst die Möglichkeit zu entscheiden, welchen Weg der Behandlung Sie künftig gehen...

Wenn Sie zur großen Gruppe unserer Patienten gehören, für die dieser Besuch schon eine große Herausforderung ist nehmen wir uns gerne Zeit, um übergroße Ängste schon im Gespräch abzubauen, ihre Ursache zu ergründen und nach Möglichkeit schon einmal theoretisch zu entkräften.

Ich bringe in dieses Erstgespräch das in meinem Studium Erlernte und die im In- und Ausland erworbene Erfahrung ein. Ich bin bemüht mein Wissen auf aktuellem Stand zu halten und möchte Ihnen das auch vermitteln. Sie sollen uns mit einer Fülle von Informationen verlassen können.

Es ist deshalb verständlich, dass ich die im Gespräch erbrachte Leistung auch moderat in Rechnung stelle. Sie können davon profitieren!

Das Zahnärztegesetz regelt die Aufklärungspflicht der Zahnärzte wie folgt: § 18 (1) Angehörige des zahnärztlichen Berufs haben die in ihre zahnärztliche Beratung und Behandlung übernommenen Personen oder deren gesetzliche Vertreter/Vertreterinnen insbesondere über

  1. die Diagnose
  2. den geplanten Behandlungsablauf
  3. die Risiken der zahnärztlichen Behandlung
  4. die Alternativen der bzw. zur zahnärztlichen Behandlung
  5. die Kosten der zahnärztlichen Behandlung und
  6. die Folgen der zahnärztlichen Behandlung sowie eines Unterbleibens dieser Behandlung aufzuklären

Die Aufklärung über die vom/von der Patienten/Patientin zu tragenden Kosten der Behandlung hat in Form eines schriftlichen Heil- und Kostenplans zu erfolgen, sofern

  1. im Hinblick auf die Art und den Umfang der Behandlung wesentliche Kosten anfallen
  2. die Kosten die in den Autonomen Honorar-Richtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer festgelegte Honorarhöhe übersteigen oder
  3. dies der/die Patient/Patientin verlangt

Die erbrachten Leistungen werden zwischen Arzt und Patient direkt abgerechnet. Somit entfällt die Benutzung der e-card. Die Krankenkasse refundiert dem Patienten nach Einsendung der saldierten Honorarnote 80% des normalerweise an den Kassenvertragsarzt überwiesenen Honorars. Dies erfolgt nur für Leistungen, die im Kassenvertrag enthalten sind.

Der Wahlarzt ist den Kassentarifen nicht verpflichtet, sondern orientiert sich an den Autonomen Honorarrichtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer. Diese liegt in unserer Praxis auch auf und ist der HP der Zahnärztekammer zu entnehmen:(www.zahnaerztekammer.at: Downloadcenter, Richtlinien und Verordnungen)

Es steht dem Wahlarzt frei für Leistungen, die den üblichen Aufwand wesentlich überschreiten das Honorar anzupassen. Wir fertigen selbstverständlich gerne einen Kostenvoranschlag für die geplanten Leistungen an. Ab einer Honorarhöhe von 1424,- (lt. Grenzwertverordnung) Euro übergeben wir dem Patienten automatisch einen schriftlicher Heilkostenplan zur Unterschrift.